Sicherheitszone rund um die EZB eingerichtet

Stadtrat Markus Frank (M) und Polizeipräsident Gerhard Bereswill (r) mit Einsatzkräften am Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB), 17. März 2015, © Stadt Frankfurt am Main


Ordnungsdezernent Markus Frank und die Spitzen des Frankfurter Polizeipräsidiums überzeugen sich vor Ort

Am frühen Dienstagnachmittag haben sich Ordnungsdezernent Markus Frank, Polizeipräsident Gerhard Bereswill und sein Stellvertreter Walter Seubert an der bereits eingerichteten Sicherheitszone rund um die Europäische Zentralbank (EZB) getroffen, um sich vor Ort ein Bild über die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen zu machen.

Die Stadt Frankfurt tritt als Versammlungsbehörde in Erscheinung, die Landespolizei ist für die Gefahrenabwehr zuständig. Zur offiziellen EZB-Eröffnung am Mittwoch, 18. März, werden vor allem in der Innenstadt und im Osten von Frankfurt mehrere angemeldeten Versammlungen und Demonstrationen verschiedener Gruppierungen sowie Blockaden durch Anhänger des Blockupy-Bündnisses erwartet. Da auch mit Gewaltausschreitungen durch Aktivisten gerechnet werden muss, appellieren Sicherheitsdezernent Frank und Polizeipräsident Bereswill an die Teilnehmer der Demonstrationen und Kundgebungen, für friedliche und gewaltfreie Meinungsäußerungen einzutreten. Sie hoffen, dass sich diese Vernunft bei allen kritischen Einstellungs- und Meinungsäußerungen gegenüber der EZB durchsetzen wird.
Stadtrat Markus Frank und der Polizeipräsident sehen es als Selbstverständlichkeit an, die Mitarbeiter der EZB besonders zu schützen. „Die Sicherheitszone ist deshalb eingerichtet und wir bedauern, dass eine solche Maßnahme überhaupt greifen muss, aber die Gewaltaufrufe und die letzten Vorfälle an der EZB ließen uns keine andere Wahl“, stellte Markus Frank abschließend fest.